Willkommen

Liebe 1achserfreunde,


 

 

 

 zuerst, recht herzlichen Dank für Euren Besuch am Einachsertreffen!!!! Es war interessant und schön mit Euch.

Nun hoffen wir, dass wir in 3 Jahren wieder ein Treffen durchführen können.

So, nun sind die Fotos hochgeladen! Viel Vergnügen beim anschauen!!

Mit lieben Grüssen

 

Hans Zaugg und Einachserfreunde Zollbrück

 


 

6. Einachser und Motormähertreffen Zollbrück 22. / 23. August 2015

 

Am 22. und 23. August 2015, war Zollbrück BE wieder fest in der Hand der Einachserfans. Dieser Anlass, der zum sechsten Mal stattfand, hat bereits viele Freunde, auch weit über die Grenze hinaus. Vor allem aus Deutschland reisten viele Enthusiasten mit ihren Maschinen an.

Das Festprogramm mit Vorführungen war attraktiv : Grünfutterernte, Holzrücken und Bearbeitung, Kartoffelernte, Emmental Rundfahrten und als diesjährige Attraktion fand der „1. MAG Motoren- Weitwurf“ statt. Am Samstag Nachmittag glänzten auf dem Ausstellungsgelände gegen 140 Maschinen um die Wette. Um die Einachserfans zu bewirten, wurde auch eine schöne Festwirtschaft eingerichtet, natürlich mit Grill.

 

Am Mittwoch Abend vor dem Anlass wurde der eigentliche Startschuss gegeben für das 6. Einachser und Motormähertreffen in Zollbrück. Die Helfer stellten sogleich das Festzelt auf und trassierten die Besucherparkplätze und den Zeltplatz. Gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn am Donnertstag Mittag erreichten die ersten Aussteller, es waren zwei Fahrer, die die Strecke aus Paderborn D auf eigener Einachser Achse zurücklegten, das Festgelände. Am 4. August sind sie abgefahren, am 20. trafen sie nach über 800 km in Zollbrück ein.

 

Am Freitag hiess es noch fertig Einrichten. Zu unserem Erstaunen trafen am frühen Abend bereits mehrere Einachserfreunde ein und stellten die Zelte auf. Sie wollten halt von Anfang an dabei sein. Prima!

 

Die Ersten, die am Samstag ans Werk gingen, waren die Helferinnen, die für die Produktion der Sandwiches, der Schmelzbrötchen, Cakes und Furchtkuchen zuständig waren. Einachserfans kaufen offenbar zwischdurch auch mal was Süsses.

Um 8 Uhr war Besammlung der Helfer, die Festwirtschaft war bereit, das Gelände frei, das Wetter super super und dann gings los mit der Einfahrt der Maschinen. Viele Stammgäste, auch solche die seit Anfang immer dabei waren, konnten begrüsst werden.

Am Mittag wurden rund 140 Maschinen gezählt. Den grössten Anteil machten die Bucher KT 10 aus ! Erstaunlich wieder, was alles an einen Einachser angeschraubt wird und funktioniert ! Zum Beispiel sah man ein Fahrzeug mit einer Stalder Brennholzfräse auf dem Anhänger, eines mit einer Pferdesämaschine, eines mit einem Langholzanhänger, eines mit einer Frontspaltmaschine inkl. Aufzug und vielem mehr.

Es waren auch zwei Personen auf Platz, die mit dem Einachser den Jakobsweg ge-einachser-pilgert sind. Urs Bläsi hat im Juni 2015 den Weg zum zweiten Mal befahren und an 45 Tagen rund 4600 km zurückgelegt. Aber auch Einachserfans aus dem Kanton Aargau reisten direkt an. Vier Stunden Anfahrt wird überhaupt nicht als Herausforderung angesehen! Ein Fahrer aus dem Kanton Zürich startete einen Tag früher und machte einen kleinen Umweg über vier Pässe.

Ein Fahrer aus Deutschland reiste mit einem Mercedes Vito mit Dreiachsanhänger an. Voll beladen mit Maschinen. Zum Schluss kam hinter den getönten Scheiben des Vito noch ein grosser Holder Einachser zum Vorschein. Gut getarnt !

 

Um 12 Uhr war Mittagessen angesagt. Der Maestro am Grill hatte alle Hände und Grillzangen voll zu tun um die Besucher mit Bratwürsten und Steaks zu versorgen. Die Aussteller erhielten ein Steak gratis.

An einen Mittagsschlaf war nicht zu denken, denn um 13 Uhr gabs die ersten Infos von OK Präsident Hans Zaugg in gewohnt direkter Art, was dem ein oder anderen Besucher ein leichtes Schmunzeln entlockte.

 

Nach den Infos startete die erste Vorführung wobei auch Besuchermaschinen zum Einsatz kamen. Da wurde eine Herbstweide gemäht, gezettet, Mahden geformt, geladen, usw, genau so wie man früher mit den Einachsern Grünfutter bearbeitete. Die Qualität der Arbeit ist im Vergleich zu Heute nicht schlechter, einfach langsamer, dafür schonender.

 

Gleich im Anschluss wurde für die bekannte Emmentalrundfahrt bereit gemacht. Die Tanks bis unter den Rand gefüllt, Oilkontrolle und wo noch nötig eine Fingerspitze Sonnencreme für die Nasenspitze, denn die Strecke führt auf fast 1000 M.ü.M. und dauert rund 1,5 Stunden. Gegen 80 Fahrzeuge nahmen die Strecke unter die Räder. Zufrieden erreichten alle wieder das Festgelände und schwärmten von der grandiosen Aussicht vom „Brüschhüsli“ Richtung Berner Alpen.

 

Nach dem Zvieri schritt Mann zum „1. MAG Motoren Weitwurf“ Bei diesem Wettbewerb gings darum, einen 31 kg schweren MAG Motor wie beim Kugelstossen in ein abgestecktes Feld zu „bugsieren“. Übertreten gab eine Null und wenn der Motor ausserhalb des Feldes zum stehen kam, ebenfalls. Gemessen wurde dort wo der Motor liegen blieb. Es konnte mehrmals geworfen werden. Schlussendlich siegte Patric Kohler mit 6.22 Metern (Pokal plus Bosch Akkuschrauber), Zweiter wurde Michael Engelhardt mit 5.84 Metern (Pokal plus Würth Steckschlüsselsatz) und Dritter wurde Thomas Häusler mit 5.54 Metern (Pokal plus 2 Rothornbahn Freikarten).

 

Dann wurde gefeiert. Essen nicht vergessen! Der Grill war fürs z’Nacht immer noch in Betrieb und für die langen Benzingespräche gabs noch ein „Einachserkafi“ um die Stimmbänder zu salben. Peter Kuoni gab noch „Bärnbiet“ zum Besten und wir Berner waren erstaunt dass ein Luzerner dieses Lied so schön zum Besten geben kann.

Geschlafen wurde wie immer im Zelt, Auto, Camper, Stall oder Heubühne.

 

Sonntag Morgen 8 Uhr. Die Einachserfans beim Einachserzmorge, wahrlich ein schönes Bild.

Weiter gings mit der Vorführung „Holzbearbeitung“ mit Seilwinden, diversen historischen Motorsägen aus der Sammlung vom bestens bekannten Hans Schneider aus Wattenwil BE, Spaltmaschinen, Brennholzfräsen usw.

Das Einachsertreffen war offenbar bei vielen Besuchern am Sonntag auf der Agenda, denn kurz vor Mittag war auch der letzte Parkplatz besetzt !! Dann bescherte uns Petrus einen „Goldregen“ Pünktlich zur Mittagszeit setzte für ein paar Minuten ein ganz leichter Regen ein, welcher die Besucher ins Festzelt strömen liess und da sowieso Mittagszeit war, konnte unser Maestro am Grill wieder die Grillzangen wetzen.

Wer warten musste, konnte bei Schnapsbrenner Held diverse Geister probieren und auch gleich kaufen. Daneben war auch Gerold Röthlin mit seinem Stand auf Platz und ein Soft Ice Stand durfte natürlich auch nicht fehlen. Für ein Mittagsnickerchen war auch am Sonntag keine Zeit. Denn nun gings ans traditionelle Kartoffeln ernten. Hans Zaugg persönlich bediente die beiden Maschinen. Einen Schüttelgraber und einen Schleudergraber. Eifrig wurden die Kartoffeln eingesammelt. Eindeutig sichtbar war, dass der Schüttelgraber das bessere Resultat lieferte.

 

Dann wurde wieder aufgestellt zur kleineren Emmental Rundfahrt. Auf dem Ausstellungsplatz war währenddessen Hochbetrieb mit Erklärungen und Diskussionen. Nach der Rückkehr der Maschinen von der Rundfahrt, verabschiedeten sich so langsam aber sicher die ersten Einachserfans, hatten doch viele eine Rückfahrt von mehreren Stunden vor sich. Und so leerte sich die „Einachserwiese“

 

Montag war wegräumen angesagt. Um 18 Uhr war die Wiese wieder so, als wäre gar nichts los gewesen und bei dem Einen oder Andern kam halt doch ein klein bisschen Wehmut auf, dass das Treffen schon wieder vorbei war und das Nächste erst in 3 Jahren stattfindet.

 

Fazit : Das Treffen war ein Erfolg ! Keine Unfälle oder Pannen, (lediglich ein paar Wespenstiche) friedliche Stimmung, sicheres Hantieren der Fahrer mit ihren Maschinen (bravo!), tolles Wetter, viele Besucher, engagierter Einsatz der Helferinnen-und Helfer. Zu guter Letzt, die Festwirtschaft erfestwirtschaftete einen Gewinn und mit diesem, wird am Samstag 26. September in einer gemütlichen Kneipe den 31 Helferinnen-und Helfer der Einachserfreunde Zollbrück, bei Speis und Trank, gedankt.

 

Besten Dank an alle Teilnehmer und Besucher. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im 2018.

 

Text : Daniel Rösch

Bilder . Livia Zaugg 

5. Einachser und Motormähertreffen  10. + 11. August 2013

Schon zum fünften Mal führten die Einachserfreunde Zollbrück das Einachser-und Motormähertreffen in Zollbrück durch. Auf dem Programm beider Tage waren viele Aktivitäten eingeplant. Auch dieses Jahr sollten die Erwartungen übertroffen werden.

Eine Woche vor Anlass wurde das Festzelt aufgestellt. Es sollte vorgängig durch einen 18 Geburtstag eingeweiht werden. Am Freitag wurden die letzten Maschinen der Einachserfreunde Zollbrück auf das Ausstellungsgelände gezügelt, als schon die ersten Aussteller eintrafen und ihre Zelte aufschlugen.

Am Samstag um 9 Uhr wurde das Treffen eröffnet. Der Aufmarsch war beeindruckend. Der Verkehrsdienst hatte alle Hände voll zu tun um jedem Fahrzeug einen Platz zuzuweisen. Jeder Aussteller erhielt bei der Anmeldung eine Infotafel mit den wichtigsten Angaben zur Maschine und einen Verpflegungsbon. Am Mittag wurden zwischen 140 und 150 Maschinen gezählt.

Die weiteste Anreise mit Ausstellungsfahrzeugen nahmen Mitglieder des Holder Clubs auf sich. Rund 700 Kilometer reisten sie aus Deutschland an. Aus fast allen Kantonen der Deutschschweiz waren Fahrzeuge zu bewundern. Auch konnte eine Gruppe aus dem Tessin in breitem Berndeutsch begrüsst werden.

 

Aufgefallen sind einige spezielle Fahrzeuge : Gleich zwei Rentsch Einachser waren auf Platz. Beide wurden ca. 1960 aus alten Autoteilen gebaut. Die Firma Rentsch gibt es immer noch, ist aber besser bekannt mit ihren Seilwinden und den Kräutererntemaschinen. Die Firma Rentsch ist vom Ausstellungsgelände nur etwa 2 bis 3 Kilometer entfernt.

Ein Bucher KT10 erschien mit einem Anhänger, welcher aus einem VW Käfer Heck gebaut wurde. Auch war ein Bucher ausgestellt welcher im Winter mit Raupen als Pistenfahrzeug beim Skilift Biglen eingesetzt wird.

Ebenfalls war ein Bucher KT10 zu besichtigen, mit welchem vor kurzem der Jakobsweg befahren wurde und 4600 Kilometer zurücklegte.

Auch zwei Fahrzeuge der weitgehend unbekannten Firma Simar Genève waren anzutreffen.

 

Nach der Mittagspause fand die erste Vorführung statt. Auf einem abgeernteten Getreidefeld wurden mit einem Bucher, einem Rapid einem Aebi und einem Simar „Kipptraktor“ mehr oder weniger schnurgerade Furchen gezogen. Anschliessend wurden die Hackeggen losgelassen, welche in kürzester Zeit ein wunderbares Saatbeet zubereiteten. Es galt für die Maschinenführer sehr gut darauf zu achten, dass die Fotografen und Filmemacher nicht unter die Räder kamen. Unter die Räder kamen aber diejenigen, die vergessen hatten, sich die „Geheimratsecken“ und die Nase vorgängig mit Sonnencreme „einzusalben“

 

Nach einer kurzen Pause im Festzelt wo Peter Kuoni noch gleich die Nationalhymne zum Besten gab, wurde zur Emmentalrundfahrt aufgerufen, an welcher sich nur strassenzugelassene Fahrzeuge beteiligen durften. Die Strecke wurde möglichst auf Nebenstrassen verlegt. Rund 50 Fahrzeuge bildeten den Konvoi.. Die höchste Stelle passierten wir wieder beim „Brüschhüsli“ auf knapp 1000 M.ü.M von wo aus man einen herrlichen Blick über die Emmentaler Hügel und zu den Berner Alpen hatte. Alle Fahrzeuge kamen pannenfrei zurück !

 

Zum Abschluss wurde mit einem Schüttelgraber und einem Schleudergraber Kartoffeln geerntet, welche die Besucher einsammeln und behalten durften. Diese Vorführung stiess auf sehr grosses Interesse  und die Kartoffeln wurden in Rekordzeit eingesammelt. Ein Zuschauer meinte: ...es sehe fast so aus wie Möwen, welche hinter einem Fischkutter herfliegen...

 

Danach war Zeit fürs Nachtessen, wobei man den Sonnenuntergang über dem Emmental bewundern konnte. Einachserfans brachten Schwyzerörgeli mit und musizierten fleissig. Wie immer an Oldtimertreffen, geht der Gesprächsstoff  bekanntlich nie aus.

Übernachtet wurde entweder im Zelt, im Wohnwagen oder einfach auf der Ladefläche des Einachsers

 

Am Sonntagmorgen um 8 Uhr, nachdem alle ausgeschlafen waren, gings weiter. Der eigentliche Höhepunkt bildete ein Show Einachserpulling an einem Bremswagen, welcher normalerweise für Rasenmäherpullig gebraucht wird. Im direkten Vergleich durfte hoch erfreut festgestellt werden, dass punkto Traktion die Einachser mit Allrad und Sperre grosse Vorteile geniessen. Die offene Klasse bei den Eigenkonstruktionen der Rasenmäher brachte eine gewisse Ernüchterung, denn mit 160 PS hat man halt einfach die besseren Karten. Schwamm drüber...hat trotzdem mächtig Spass gemacht !

 

Vor dem Mittagessen wurden noch Holzerarbeiten mit Seilwinden, alten Motorsägen, Holzspaltern usw durchgeführt. Nach dem Mittagessen wurde auf vielfachen Wunsch...weil’s so schön war...die Emmentalrundfahrt wiederholt

 

Die Festwirtschaft unter der Leitung von Andrea Zaugg, wurde, anhand der Erfahrungen des letzten Treffens, personell verdoppelt. es hat sich als richtig herausgestellt.

Verspiesen wurde an den zwei Tagen : 150 Steaks, 700 Bratwürste, 130 Cervelats, 30kg „Buure-Hamme“ und 108 kg Kartoffel-und Hörnlisalat. Schönes Wetter macht durstig ! 750 Liter Mineral und 500 Liter Bier (mit und ohne) flossen durch die durstigen Kehlen.

 

 

Den Austellern wird an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen für das disziplinierte und vorsichtige Fahren mit ihren Maschinen. Ein herzliches Dankeschön unseren Sponsoren, dem Landbesitzer, unserem Metzger für die Nachtschicht, den Helfern im Verkehrsdienst, an Theke und Grill. Der grösste Dank aber gilt der Familie Zaugg. Ohne sie hätte es das Einachsertreffen die letzten Jahre gar nicht gegeben und der Verein Einachserfreunde Zollbrück wäre nur Vision.

Wir freuen uns aufs 6. Einachsertreffen im 2015. Die Einachserfreunde Zollbrück

Text : Daniel Rösch

   
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